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Erdgas entstand nur dort, wo ein hohes Maß an organischen Substanzen vorrätig war.

Erdgas wird aus mehreren tausend Metern Tiefe aus dem Erdinneren an die Oberfläche befördert. Es ist ein Naturprodukt, das bis zu 98 Prozent aus der brennbaren Kohlenwasserstoffverbindung Methan besteht. Gewonnen wird das Gas durch Bohrungen in Erdgasfeldern – auch als Nebenprodukt bei der Erdölförderung fällt Erdgas an. Je nach den örtlichen und geologischen Gegebenheiten werden unterschiedliche Bohrtechniken angewandt. Die Bohrkosten sind sehr hoch. So muss man bei einer Bohrung von etwa 5.000 m Tiefe mit Kosten von 7 bis 12 Mio. Euro rechnen. Je tiefer die Bohrung, desto teurer wird es, das Erdgas zu gewinnen.

Zahlen rund ums Erdgas

Die größten Erdgasfelder liegen in Russland (Sibirien), im Iran, in Saudi-Arabien und in Katar. Aber auch Norwegen, Großbritannien und die Niederlande gehören zu den bedeutenden Erdgasförderländern. Das Erdgas wird von dort über Pipelines nach Deutschland und nach Esslingen geliefert.

Lagerstätten

Die Erdgas-Lagerstätten der in der Grafik aufgeführten Länder liegen vorwiegend am Meer. Dadurch, dass wir das Erdgas aus mehreren Ländern und Quellen beziehen, ist keine Abhängigkeit von einem einzelnen Land zu befürchten. Rund 65 % der Erdgas-Quellen gehören zu West-Europa.