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Das Jahrhundertspiel im Merkelschen Schwimmbad

(vom 15.06.2013)

An einem außergewöhnlichen Ort fand Ende April das Spiel des SSV Esslingen gegen den deutschen Rekordmeister von Spandau 04 Berlin statt: nämlich im Merkel'schen Schwimmbad. Viele staunten nicht schlecht, dass das Merkel'sche Schwimmbad überhaupt als Spielstätte in Frage kam - zumal die Wasserballer ja eigentlich eine Spielfeldlänge von 30 Metern in ihrem Regelbuch stehen haben.

Die enge Terminvorgabe seitens des Deutschen Schwimmverbandes machte es aber unmöglich, im Olympiastützpunkt-Becken des Untertürkheimer Inselbades zu spielen, da die Traglufthalle nach der Wintersaison gerade abgebaut wurde und das Bad komplett gesperrt war - für die in Frage kommenden Freibäder im Umkreis kam der Termin deutlich zu früh vor der Sommersaison.

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Also blieb nur das Merkel'sche Hallenbad als mögliche Spielstätte. Die Ausnahmegenehmigung des Deutschen Schwimmverbandes ließ nicht lange auf sich warten und so wurde das erste Pflichtspiel der Wasserball Bundesliga im Merkel'schen Hallenbad seit der Jahrhundertwende Realität. Jedoch - so erfuhren Spieler, Trainer und Funktionäre dann - sollte das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, da die Tribüne aus Brandschutzgründen nicht mehr benutzt werden durfte.

Damit wollte sich allerdings keiner der Beteiligten abfinden und gemeinsam mit der SWE, den Brandschutzverantwortlichen der Feuerwehr und der Firma Manfred Schmid wurde kurzerhand eine provisorische Feuertreppe aufgebaut. Das genügte dann auch den Brandschutzvorschriften und so konnten alle etwas wirklich Einzigartiges erleben.
Die Mannschaft der Wasserfreunde Spandau 04 Berlin, deutscher Rekordmeister und verlustpunktfrei in der Liga, sprach öffentlich im Vorfeld des Spieles beinahe liebevoll davon, nach Esslingen in „Muttis Badewanne" zu kommen. Als ob sie es geahnt hätten, dass dieses Spiel an sich etwas Besonderes werden sollte, boten die Berliner alles auf, was sie an aktuellen und ehemaligen Nationalspielern im Kader hatten.

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Nicht ohne Grund, wie sich herausstellte, als sie sich einem entfesselt aufspielenden SSV Esslingen stellen mussten, der nach Ablauf der regulären Spielzeit ein Unentschieden erreichte. Fast hätte es ja in der regulären Spielzeit zu einem Überraschungssieg gereicht - geführt hatten sie, die Spieler des SSV Esslingen mit einem Tor bis 20 Sekunden vor Abpfiff der regulären Spielzeit. Aber es war die Routine und Klasse der Berliner, die sie am Schluss als Sieger wieder nach Hause fahren ließ und die auch dem SSV Esslingen beim Rückspiel in Berlin keine Chance mehr eröffnete.

Damit spielte der SSV Esslingen in diesem Jahr nicht um den ersten Platz und die deutsche Meisterschaft, sondern um die Plätze dahinter - hinter den Wasserfreunden Spandau 04 Berlin. Allerdings war es gelungen, ein weiteres Ausrufezeichen zu setzen: hinter die großartige sportliche Leistung dieser Saison und das substantielle Potential in der Mannschaft, die mit drei Spielern im A-Kader und zwei Spielern im Nachwuchskader der deutschen Nationalmannschaft vertreten ist.

Insgesamt war das Spiel gegen Spandau 04 Berlin eine gute Werbung für den Wasserballsport und ein gutes Beispiel, dass vieles im Team möglich ist. Der SSV Esslingen bedankt sich auf diesem Weg und an dieser Stelle für die gute Teamarbeit bei der SWE, die dieses Spiel mit Zuschauern möglich gemacht hat!

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