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Entspannen im Mineralwasser des Merkelschen Schwimmbads

(vom 24.10.2016)

In ein ganz besonderes Wasser kann man im Merkel’schen Schwimmbad eintauchen. Das Becken in der historischen Jugendstilhalle ist mit Mineral-Thermalwasser aus einer eigenen Quelle gefüllt. Das Wasser stammt aus 165 Metern Tiefe und ist reich an Mineralien.

Angenehme Wärme, ein leichtes Prickeln auf der Haut, dazu beruhigende Lichtspiele: Ein Besuch im Mineral-Thermalbad ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele. Elf Jahre ist es her, dass man bei einer Bohrung auf dem Gelände des Schwimmbads auf Mineralwasser stieß – ein Schatz, von dem Oscar Merkel bei der Gründung des Bades noch nichts ahnte.

Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfat-Mineralthermalsäuerling lautet der genaue Begriff für das wertvolle Nass. Die Bezeichnung Säuerling weist auf den hohen Anteil an Kohlensäure hin. Mit mehr als 30 Grad Celsius kommt das Wasser an die Oberfläche – deshalb wird es auch als Thermalwasser bezeichnet, im Gegensatz zu Quellen, deren Temperatur bei unter 20 Grad liegt. Das Esslinger Mineral-Thermalwasser ist damit übrigens deutlich wärmer als die Quellen in Stuttgart-Bad Cannstatt. Lediglich um rund vier Grad wird es noch erwärmt, bevor es mit angenehmen 34 Grad ins Becken fließt.

Grundwasser aus dem Muschelkalk

Doch wie entsteht eigentlich Mineralwasser? In der Erdschicht des oberen Muschelkalk sammelt sich Wasser aus Niederschlägen. Wenn sich Kalk löst, entstehen Karströhren, in denen das Grundwasser fließen kann. Der Grundwasserstrom, aus dem das Esslinger Mineralwasser stammt, kommt aus südlicher Richtung und bewegt sich dann entlang des Neckars nach Stuttgart. Durch verschiedene geologische Gegebenheiten, zum Beispiel aufsteigende Solen aus noch tieferen Erdschichten, wird das Wasser mit Mineralien und Kohlensäure angereichert. An manchen Stellen, wie zum Beispiel in Bad Cannstatt, tritt es an natürlichen Quellen aus. In Esslingen musste man sich erst durch die wasserundurchlässige Keuperschicht bohren, um an das kostbare Element zu kommen.

Reich an Mineralien

Natrium, Calcium, Chlorid und Sulfat befinden sich unter den gelösten Stoffen, neben anderen Mineralien. Bevor das Wasser ins Becken gelassen wird, muss es noch vorbehandelt werden. Eine Anlage entzieht dem Wasser Eisen und Mangan. „In Verbindung mit Sauerstoff würden diese Metalle sonst oxidieren und das Wasser wäre schlichtweg zu trübe zum Baden“, erklärt Bäderleiter Michael Werner. So aber können die Badegäste das Mineral-Thermalwasser in klarer Form genießen.

Restwärme wird genutzt

Wie in jedem anderen Schwimmbecken durchläuft das Wasser einen Filterkreislauf. Benutztes Wasser fließt aus den Becken ab, wird in den Filtern gereinigt und wieder ins Becken geleitet. Außerdem wird ständig Frischwasser aus der Quelle zugeführt. „Abhängig ist das von der Zahl der Badegäste“, so Werner. Das abfließende Wasser wird übrigens noch energetisch genutzt: Mit der darin enthaltenen Restwärme wird das Wasser für die übrigen Becken vorgeheizt.

Gut für die Gesundheit

Ein Bad im Mineral-Thermalwasser wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus. Durch den Druck des Wassers auf den Körper werden die Blutgefäße stimuliert und der Stoffwechsel angeregt. Gelenke und Muskeln werden im Wasser entlastet. Beim Schwimmen wird die regelmäßige Atmung trainiert und der Kreislauf gestärkt. Nicht zu vernachlässigen ist der Wohlfühl-Effekt: Allein die Entspannung im warmen Wasser ist gut für Körper und Seele.

 

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