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Wasserballspieler des SSV Esslingen trainieren für Olympia

(vom 09.03.2015)

Wenn im Sommer 2016 die olympischen Spiele beginnen, wollen die deutschen Wasserballer natürlich auch dabei sein im Feld der zwölf besten Mannschaften der Welt, die sich alle vier Jahre messen und um den Olympiasieg spielen.

Zieht man mit Brasilien den Ausrichter ab, der automatisch qualifiziert ist, bleibt damit noch Platz für elf Nationen, die sich auf den Weg nach Rio de Janeiro machen dürfen.

Es ist ein weiter Weg, den die deutsche Mannschaft wie so oft in der Vergangenheit nur über die Qualifikationsrunden schaffen kann. Zu stark ist die Konkurrenz in Europa, wie dies auch bei den olympischen Spielen in London deutlich wurde, als in den beiden Vorrundengruppen jeweils drei europäische Mannschaften an vorderster Stelle lagen und auch alle olympischen Medaillen an europäische Nationen vergeben wurden.

Den ersten Schritt hat die deutsche Nationalmannschaft mit dem Turniersieg beim ersten Qualifikationsturnier in Istanbul gemacht, als Anfang Februar nicht nur die vermeintlich leichten Spiele gegen Litauen und Weißrussland klar gewonnen wurden, sondern auch die hochmotivierte türkische Mannschaft im eigenem Land deutlich mit 15:9 bezwungen werden konnte.

Eine wesentliche Stütze des deutschen Teams ist seit vielen Jahren der Mannschaftskapitän des SSV Esslingen Heiko Nossek. Er präsentierte sich in der Türkei in blendender Verfassung und konnte mit insgesamt zehn Treffern in den drei Spielen sogar bester Torschütze des ganzen Turniers werden. Weiter geht es jetzt mit dem nächsten Qualifikationsturnier zur Europameisterschaft 2016 am zweiten Oktoberwochenende. Schafft die deutsche Mannschaft dann bei der Europameisterschaft mindestens den achten Platz, so ist man dem Traum von Olympia ein gutes Stück näher gekommen – weitere Qualifikationsrunden gilt es dann mit Nicht-Europäern zu bestehen.

Auf diesem Weg wird es auch entscheidend davon abhängen, wer denn nun verantwortlich die Mannschaft als Trainer führt. Nachdem der Bundestrainer zu Beginn des Jahres beurlaubt wurde, hat zuletzt eine wechselnde Besetzung der Vereinstrainer der Spitzenvereine als Interimslösung die Mannschaft betreut. Dabei besonders bemerkenswert war die Berufung von Hannes Glaser durch Arno Troost, den Duisburger Vereinstrainer, ins deutsche Aufgebot zum Weltligaspiel am 17.2.2015 in Stuttgart. Hannes Glaser war nach der Teilnahme im Europapokal mit dem SSV Esslingen lange durch eine Schulterverletzung außer Gefecht gesetzt und konnte erst mit Beginn des Jahres 2015 wieder optimal trainieren und zur gewohnten Leistung zurückfinden.

Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass die Hoffnungen des deutschen Wasserballsportes und die Erwartungen an die Sportler hoch sind, um 2016 in Rio dabei zu sein. Aus Esslinger Sicht heißt es da natürlich auch Daumendrücken für die Mannschaft und natürlich für die Esslinger Sportler. Neben Heiko Nossek und Hannes Glaser warten auch einige andere in der jungen Mannschaft des SSV Esslingen auf ihre Chance – wir hoffen, möglichst viele Esslinger 2016 in Rio für die Deutsche Wasserball Nationalmannschaft zu sehen!

Bericht: Udo Schaefer

Foto: Benjamin Lau

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