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Aus dem Heizöllager wird ein Pelletdepot

(vom 05.03.2010)

OSTFILDERN - Bewohner der beiden Gebäudekomplexe Neue Wiese 10 und Neue Wiese 20 in Ostfildern-Nellingen können beruhigt in die thermische Versorgungszukunft blicken. Die Heizzentrale für die beiden 1973 erbauten Komplexe mit insgesamt 50 Wohnungen ist grundlegend erneuert worden. Geheizt wird zukünftig überwiegend mit Holzpellets. Betreut wird die Heizanlage von den Stadtwerken Esslingen (SWE).

"Wir sorgen dafür, dass die Wärme in der benötigten Menge, zur richtigen Zeit, zu günstigen Konditionen geliefert wird und die Anlage am Laufen bleibt", sagt der Geschäftsführer der SWE Wolfgang Lotz, die in der Esslinger Eichendorff-Schule eine ähnlich dimensionierte Pelletheizung im Auftrag der Stadt Esslingen betreiben und noch ca. 40 weitere Objekte im „Contracting-Verfahren", wie z.B. das Geriatrische Zentrum Esslingen-Kennenberg oder die Heizzentrale Zollernplatz betreuen. Ursprünglich hatte eine Ölheizung, später eine mit Gas betriebene Kesselanlage in der Neuen Wiese 10 und 20 sowie einigen benachbarten Wohnanlagen für Wärme und Warmwasser gesorgt. Das kleine Heizwerk wurde von der Baugenossenschaft Filder e.G. betrieben, deren Geschäftsführer Berthold Elser sorgenvolle Zeiten hinter sich weiß, was die Heizanlage betrifft. "Irgendwann war das Fernleitungsnetz marode". Angeschlossene Häuser wurden auf Wunsch ihrer Besitzer abgekoppelt und die in die Jahre gekommenen Heizkessel erwiesen sich als zu groß.
Ein Rund-um-Servicepaket
Im Jahr 2003 haben die SWE den Betrieb der Heizung übernommen. Die Kooperation bleibt auch bei der neuen Anlage weiter bestehen. Die von der SWE getätigte Investition wird für die Dauer von 15 Jahren auch von dem Versorgungsunternehmen betrieben und gewartet. „Der Vertrag", gibt sich Herr Elser zuversichtlich, „ist vorteilhaft für alle Beteiligten". Für die nächsten 15 Jahre haben die Eigentümer eine hohe Versorgungs- und Planungssicherheit sowie kalkulierbare Rahmenbedingungen.
Das rechnet sich!
Unterm Strich rechnet sich die Investition für die Eigentümer durch die Einsparungen im Energiebezug selbst. Sie arbeitet wesentlich kostengünstiger als ihre Vorgängerin und weitgehend CO2-neutral. Außerdem erfüllt sie die aktuellen Anforderungen (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz), wonach mindestens zehn Prozent der Wärme über regenerative Energien produziert werden müssen. In dieser Konstellation liegt der Anteil, der mit Holzpellets erzeugten Wärme bei 80 Prozent. Zu Spitzenlastzeiten wird ein mit Gas betriebener Niedertemperaturkessel automatisch hinzugeschaltet. Neben den finanziellen Aspekten müsse auch die ökologische Seite der SWE-Investition gesehen werden. Herr Elser: "Mit ihr lassen sich jährlich 112 Tonnen Kohlendioxyd einsparen".

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