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Schillerschule Berkheim bringt mehrere Anliegen unter einen Hut

(vom 30.09.2010)

Aus dem warmen Bett ins warme Zimmer und nach dem Frühstück ins warme Auto bis zur Schule, wo das warme Klassenzimmer wartet. Der Hang zur Bequemlichkeit, davon ist Gabriele Gmelin überzeugt, "tut den Kindern nicht gut". Die Fachlehrerin sähe es lieber, wenn ihre Schützlinge den Schulweg zu Fuß zurücklegen würden, anstatt das "Taxi Mama" zu benutzen. Am Mittwoch hat die bewegungsfreudige Pädagogin unter dem Motto " Behütet zur Schule gehn!" wieder für ihr Anliegen geworben. An der Berkheimer Aktion, eine Art "Hut-Tag", beteiligten sich Lehrer und Schüler-behütet. Letzteres konnte auf die gelb-blauen Mützen zurückgreifen, die von den Stadtwerken Esslingen (SWE) zur Verfügung gestellt worden sind. Der lokale Energieversorger hat im Raum Esslingen die Erstklässler von etwa 20 Grundschulen mit diesen schicken Kopfbedeckungen versehen.

Als optisches Zeichen machen die Mützen auf ABC- Schützen aufmerksam. Die farbigen Blickfänger signalisieren anderen Verkehrsteilnehmern: passt auf, nehmt Rücksicht. Aber nicht nur die Verkehrsicherheit liegt den Initiatoren am Herzen. Die Kinder sollen auch angeregt werden, per pedes den Weg zur Schule einzuschlagen. Dass dabei gewohnte Verhaltensmuster in Frage gestellt werden, hält Gabriele Gmelin für keinen Nachteil. Wer zu Fuß die Schule ansteuert, könne sich im Unterricht besser konzentrieren, tue etwas für die Gesundheit und vermeide die vom Bewegungsmangel verursachten Befindlichkeitsstörungen. Der Weg zur Schillerschule, macht Gmelin allen Mut, sei auch von den jüngsten Schülern zu Fuß zu meistern. Dass viele Eltern die Angst umtreibt, ihren Kindern könne etwas passieren, nimmt Gmelin ernst. Sie empfiehlt Vereinbarungen in der Nachbarschaft, Begleitungen zu organisieren und die Kinder dazu zu bringen, sich gemeinsam auf den Schulweg zu konzentrieren. Aufeinander aufzupassen gehöre mit zum Konzept, das den Fußweg zur Schule propagiert und die gesundheitliche Prävention als Ziel neben die Verkehrssicherheit stellt.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) unterstützt die Berkheimer Lehrerin seit einigen Jahren bei ihren Bemühungen. Sieben so genannte Kinderbushaltestellen waren am Mittwoch Anlaufstellen, wo sich die Kinder treffen konnten, um dann gemeinsam "behütet zur Schule zu gehen". Dort stand vor dem Unterricht ein Bewegungsspiel für alle auf dem Programm, dessen musikalische Untermalung deutlich macht, was beabsichtigt ist: " Es geht mir gut". Als Erfolg würde es Gmelin verbuchen, "wenn sich einige künftig für den Fußweg zur Schule erwärmen könnten", Dass trotz gemeinsam getragener Kopfbedeckung ein genereller Sinneswandel kaum zu erreichen sein wird, ist der Lehrerin klar. "Aber wir lassen nicht locker". Im kommenden Frühjahr wird es eine weitere Aktion geben, um Bewegungsmuffel auf den richtigen Weg einzustimmen. Behütet zur Schule- aber zu fuß.

 

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