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Wasser Marsch aus der Seracher Heide

(vom 01.07.2010)

Trinkwasser für bis zu 10 000 Einwohner in den nördlichen Esslinger Stadtteilen fließt aus dem neuen Hochbehälter der Stadtwerke (SWE), der jetzt ans Versorgungsnetz geht. Das Bauwerk (Einweihung am Donnerstag dem 1.Juli um 11:00 Uhr) im Landschaftsschutzgebiet Seracher Heide ersetzt ein Reservoir aus dem Jahr 1907, dessen Fassungsvermögen ( 160 Kubikmeter) im Lauf der Zeit zu klein für den stark gestiegenen Bedarf geworden war. Nun ist für 1,2 Mio. Euro ein neuer Wasserspeicher mit etwa 1000 Kubikmeter Fassungsvermögen errichtet worden. In eineinhalb Jahren Bauzeit sind zwei erdüberdeckte Stahlbetonbehälter samt Gebäude für die Steuerungs- und Regeltechnik entstanden. Der Komplex passt sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein. „Wichtig ist, dass die Versorgungssicherheit für unsere Bürger gewährleistet ist. In den Stadtwerken haben wir einen leistungsfähigen und vorausschauend arbeitenden Wasserversorger", betont Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger.

Neuer Hochbehälter der Stadtwerke wird eingeweiht

Das auf Fels gegründete Speicherbauwerk verfügt über drei Auslaufleitungen, die Trinkwasser in nördliche, östliche und südliche Richtung transportieren. Versorgt werden von der Seracher Heide aus Wälderbronn, Obertal, Krummenacker sowie Teile von Sulzgries und Hohenkreuz. Bezogen wird das Nass von der Landeswasserversorgung.

Das Reservoir ist nicht nur ein Beitrag zur Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in den nördlichen Stadtteilen Esslingens. Es besitzt mit einer kleinen "Stromfabrik" im Leitungsrohr auch eine ökologische Komponente. Wolfgang Lotz, technischer Geschäftsführer der SWE, ist davon überzeugt, dass mit solchen Investitionen der Klimaschutz in der Region weiter vorangetrieben wird. "Dank des vorhandenen Gefälles konnte in der Seracher Heide eine Turbineneinheit (mit acht Kilowatt Leistung) installiert werden. Die Mini-Anlage liefert Strom für bis zu 15 Haushalte und spart im Jahr etwa 28 Tonnen Kohlendioxyd ein".

Die SWE zählen in Baden-Württemberg zu den Vorreitern bei der Anwendung dieser Technik. Bereits 1996 hatte das lokale Versorgungsunternehmen damit begonnen, den Wasserhochbehälter Burg mit zwei Trinkwasserturbinen zu verbinden. Dafür wurden von den SWE etwa 100 000 Euro investiert. Auch beim Hochbehälter Parksiedlung rotiert seit 2006 eine 67 Kilowatt-Turbine. Im Rahmen des Förderprogramms Polycity wurde dieses Projekt von der EU unterstützt. Mit den "Stromfabriken" im Wasserrohr tragen die SWE auch zum Klimaschutz bei: der Einsatz der Trinkwasserturbinen im SWE-Versorgungsgebiet erspart dem Globus im Jahr etwa 480 Tonnen Kohlendioxyd.

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