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„grünES“ kommt: Startschuss für Grünen Strom in Esslingen

(vom 01.08.2012)

Stadtwerke Esslingen und EnBW kooperieren bei der regionalen Umsetzung der Energiewende

Esslingen. Grüner Strom und Bioerdgas mit regionalem Bezug - das sind die Markenzeichen eines neuen Angebots für die Bürgerinnen und Bürger in der Region Esslingen. Voraussichtlich im Herbst startet unter der Marke „grünES" der Vertrieb der gemeinsamen neugegründeten Tochter der Stadtwerke Esslingen (SWE) und der EnBW Vertrieb GmbH. Die Gründung der Gesellschaft steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts.

„grünES" soll Kunden im Versorgungsgebiet der SWE ansprechen, die sich für den Klimaschutz engagieren wollen und zugleich Wert auf die regionale Verankerung ihres Energieversorgers legen. Zum Vertriebsstart werden Produkte mit grünem Strom aus 100 Prozent zertifizierter Wasserkraft sowie Bioerdgas angeboten. Zwischen den Partnern gibt es dabei eine stringente Aufgabenteilung: Die SWE übernehmen vor allem Vertrieb, Kundenservice und Abrechnung; die EnBW steuert im Wesentlichen energiewirtschaftliche Dienstleistungen wie Bilanzkreis-, Portfolio- und Produktmanagement bei. Die Geschäfte der neuen Gesellschaft führen gemeinsam Dominik Völker von den SWE und Regina Wegener von der EnBW.

SWE-Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger erklärte beim offiziellen Startschuss: „Der Klimawandel und dessen Auswirkungen erfordern aktives Handeln auf jeder Ebene: international, national aber auch regional. Deshalb hat sich die Stadt Esslingen als Industrie- und Dienstleistungsstandort mit 50.000 Arbeitsplätzen das Ziel gesetzt, im Stadtgebiet bis zum Jahr 2020 der CO2-Ausstoß um mindestens 25% zu verringern. Einen wichtigen Beitrag dazu als Energiedienstleister leisten die SWE, die bereits heute Ökostrom für ca. 9.000 Bürgerinnen und Bürger produzieren." Der Einstieg in den Verkauf von Ökostrom sei für die SWE ein weiterer Schritt, um die Energiewende lokal und regional diversifiziert umzusetzen. „Dies gelingt am besten mit einem erfahrenen und verlässlichen Partner wie der EnBW", betonte Zieger.

Für die EnBW erklärte Vorstandsmitglied Dr. Dirk Mausbeck: „Wir können grün, wir können Kooperation - und wir können auch beides gleichzeitig. So haben wir an unserem Offshore-Windpark „EnBW Baltic 1" 19 Stadtwerke vor allem aus Baden-Württemberg - darunter auch die SWE - beteiligt. Und auch bei Projekten wie „EnBW Baltic 2", der geplanten Erweiterung von Wasserkraftwerken oder auch dem Windkraft-Projekt auf dem Schurwald bieten wir Beteiligungs- und Kooperationsmodelle für Stadtwerke an. Aber „grünES" zeigt, dass die EnBW nicht nur bei der Energieerzeugung, sondern auch bei Vertrieb und Abwicklung ein attraktiver Partner für Stadtwerke und Kommunen ist. Insofern ist das Projekt eine klassische win-win-Situation und ein Prototyp für weitere Kooperationen dieser Art."

Wer Kunde bei „grünES" wird, fördert zugleich den Ausbau der erneuerbaren Energien. Denn pro abgenommener Kilowattstunde fließt ein Teil des Verbrauchspreises direkt in einen Investitionstopf für die Realisierung und Förderung von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien. Doch die Partner haben sich noch mehr vorgenommen: Schon bald soll der gelieferte „grüne" Strom direkt Erzeugungsanlagen der SWE zugeordnet werden können. Mittelfristig will „grünES" in Esslingen auch mit eigenen Projekten zum Erfolg der Energiewende beitragen - dies könnten sowohl kleinere Projekte für Haushalte als auch größere Vorhaben sein.

Bis in einigen Jahren rechnen die Partner von „grünES" mit mehreren Tausend Strom- und Gas-Kunden in Esslingen.

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