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Kiesel Bauchemie führte zusammen mit den Stadtwerken Esslingen Energieeffizienzprojekt durch

(vom 21.05.2014)

Den Energieverbrauch zu reduzieren, die notwendige Energie möglichst umweltfreundlich herzustellen und gleichzeitig Kosten zu sparen, war das Ziel des gemeinsamen Energieeffizienzprojekts des Unternehmens Kiesel Bauchemie und der Stadtwerke Esslingen (SWE).

Ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk in der Firmenzentrale in Esslingen-Sirnau liefert seit Ende letzten Jahres nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Die SWE fungierten bei diesem Projekt als Generalunternehmer und waren für Planung, Einbau und Inbetriebnahme der gesamten Anlage zuständig. Für die Firma Kiesel haben sich der Einbau des Blockheizkraftwerks und die weiteren Effizienzmaßnahmen gelohnt. Die Verbräuche konnten deutlich reduziert werden. Rund ein Drittel des benötigten Stroms wird zudem selbst hergestellt und muss nicht mehr aus dem öffentlichen Netz bezogen werden.

Als erster Schritt war im vergangenen Jahr eine Energieeffizienzanalyse durchgeführt worden. „Grundsätzlich ging es darum, zunächst den Verbrauch zu reduzieren. Darauf aufbauend haben wir überlegt, wie wir die dann noch nötige Energie am effizientesten erzeugen können", erklärt SWE-Abteilungsleiter Werner Strauss. Konkret wurden ein Blockheizkraftwerk mit 50 Kilowatt elektrischer und 100 Kilowatt thermischer Leistung sowie zwei Gasbrennwertkessel eingebaut. Dazu kamen Pufferspeicher, neue Pumpen sowie die erneuerte Mess- und Regelungstechnik. Das Blockheizkraftwerk liefert nun nicht nur einen Großteil der benötigten Wärmeenergie, sondern auch Strom. Ein Teil der Wärme wird außerdem auf ein Thermoölsystem übertragen, da für manche Prozesse im Unternehmen hohe Temperaturen notwendig sind.

Die Anlage ging Ende vergangenen Jahres in Betrieb. Die SWE werden noch ein Jahr lang die Verbräuche und Leistungen kontrollieren, um so das System bedarfsgerecht im laufenden Betrieb weiter optimieren zu können. „Schon in den ersten Monaten des Betriebs verbrauchen wir deutlich weniger Strom und Gas", freut sich Matthias Stradinger, der Betriebsleiter des Unternehmens Kiesel Bauchemie. „Insgesamt rechnen wir mit einer Kosteneinsparung von circa 75.000 Euro im Jahr", ergänzt der kaufmännische Leiter Jörg Horn.

Für das Unternehmen hat auch der Umweltgedanke eine wichtige Rolle gespielt. „Wir haben uns gefragt, wie wir es schaffen, die gleiche Leistung zu erbringen und dabei weniger CO2 zu verursachen", so Geschäftsführer Wolfgang Kiesel. Betrachtet man die Umweltauswirkungen, so spart die Firma Kiesel nun rund 20 Prozent oder 200.000 Kilogramm CO2 pro Jahr ein. Dies entspricht der jährlichen CO2-Aufnahmekapazität von 20 Hektar Wald oder einem Waldstreifen so breit wie die B 10 in der Länge von Esslingen bis Plochingen.

Die SWE sind als Dienstleister für zahlreiche private, kommunale und gewerbliche Kunden tätig und unterstützen je nach Wunsch bei Planung, Einbau und Betrieb von Anlagen.

 

Bild

Bildunterschrift: Das Blockheizkraftwerk ist das Herzstück der neuen Heizzentrale der Firma Kiesel. Im Bild zu sehen (von links): Jörg Horn (kaufmännischer Leiter Kiesel Bauchemie), Wolfgang Lotz (SWE-Geschäftsführer), Wolfgang Kiesel (Geschäftsführer Kiesel Bauchemie), Matthias Stradinger (Betriebsleiter Kiesel Bauchemie), Werner Strauss (SWE-Abteilungsleiter Services), Siegfried Schmid (Ingenieurbüro Iecos - Planung), Stefan Wirth (SWE-Projektleiter).

Foto: Martina Fürstenberger, SWE

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