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Klarer Sieg für das heimische Leitungswasser - Qualität und Geschmack überzeugen

(vom 14.10.2016)

Gekauftes Wasser aus dem Supermarkt schmeckt nicht besser als Leitungswasser, selbst wenn es sich um teures Luxuswasser handelt. Das ist das Ergebnis eines Tests, den das Institut für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung aus Düsseldorf im Auftrag der Landeswasserversorgung und der Stadtwerke Esslingen (SWE) durchgeführt hat.

Bei der Blindverkostung auf dem Postmichelfest trat das Esslinger Leitungswasser, das von der Landeswasserversorgung bereitgestellt wird, gegen vier stille Mineralwässer an. Darunter mit Saskia naturis ein preiswerter Konkurrent aus dem Discountmarkt und mit Volvic einer der marktführenden Klassiker aus dem Markenbereich. Die beiden anderen Mineralwässer waren hochpreisige Vertreter aus dem LifeStyle- und Luxus-Segment. Aus der Südsee trat mit „Fiji“ das in den USA populärste „Luxuswasser“ an und mit „Gize“ eines der derzeit teuersten Mineralwässer, mit knapp 20 Euro/Liter ca. 10.000 Mal so teuer wie das Esslinger Leitungswasser.

Das Urteil der 161 Test-Teilnehmer war aber eindeutig: Das heimische Wasser schmeckt am besten. „Luxuspreise zahlen sich offensichtlich beim Geschmackstest nicht wirklich aus“, so das Fazit von Untersuchungsleiter Dr. Uwe Pöhls. Auf den beiden letzten Rangplätzen fanden sich mit einem minimalen Bewertungsunterschied der Discount-Vertreter und der Luxus-Vertreter aus Kanada. Der Testsieger der Verkostung beim Postmichelfest lag– im Vergleich zu anderen Verkostungen – mit deutlichem Vorsprung vorn. Die „konkurrierenden“ Mineralwässer lagen beim Test in Esslingen alle nur ca. eine Zehntel-Schulnote auseinander.

„Das Esslinger Leitungswasser schmeckt nicht nur, sondern ist auch noch gesund und wird aus dem Wasserhahn umweltfreundlich geliefert“, ergänzt SWE-Geschäftsführer Thomas Isele die Testergebnisse. Leitungswasser enthält nämlich wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente. Im Gegensatz zu gekauftem Wasser aus der Flasche muss es nicht erst in Flaschen abgefüllt und teils über weite Wege auf der Straße transportiert werden. Leitungswasser hilft also, Müll zu vermeiden und Energie zu sparen. „Unschlagbar ist außerdem der Preis“, so Isele weiter. „Leitungswasser ist deutlich günstiger als Wasser aus dem Supermarkt.“ Dabei kommt es direkt ins Haus und muss nicht in Einkaufstaschen in die Wohnung geschleppt werden.

Das Ergebnis in Zahlen:

Platz Wasser Durchschnittsnote / Bewertung
1 Esslinger Leitungswasser 2,24
2 Volvic 2,68
3 Fiji 2,68
4 Saskia naturis 2,76
5 Gize 2,78


Untersuchungsergebnisse im Detail:
Betrachtet man die Ergebnisse nach Geschlecht und Alter, so werden größere Unterscheide deutlich. Das Leitungswasser ist in allen Gruppen Testsieger, aber einige Mineralwässer werden deutlich anders bewertet. Bei den Männern lag z.B. der Luxusvertreter von den Fidschi-Inseln gleichauf mit dem Leitungswasser auf Platz 1. Bei den Frauen wurde der Südsee-Vertreter deutlich schlechter bewertet und lag nur auf dem 4. Platz. Am schlechtesten schnitt bei den Frauen der Discount-Vertreter ab und landete mit der Note 3,00 auf dem letzten Platz. Das Discounter-Mineralwasser aus der typisch hellgrünen PET-Flasche wurde bei den Männern mit 2,52 deutlich besser beurteilt und lag auf dem 3. Platz. Auch den teuersten Vertreter im Test, Gize aus Kanada, bewerteten die Männer etwas besser als die weiblichen Testpersonen. Luxuswässer hatten also vor allem bei den Männern eine Chance.

Die besten Noten insgesamt vergaben die unter 20-jährigen Testteilnehmer und die über 60-jährigen. Bei beiden Gruppen lag das Leitungswasser vorn und das Discountwasser belegte in beiden Gruppen den letzten Platz. Bei den jüngeren Teilnehmern lag allerdings auch das Luxuswasser Fijii mit dem Leitungswasser gleichauf.

Die kritischste Gruppe im Hinblick auf die Bewertungen für alle Wässer war die der 20- bis 40-jährigen Teilnehmer. Aber auch hier lag das Leitungswasser vorn. Jedoch fiel auf, dass in dieser Gruppe fast 40 Prozent der Teilnehmer nur selten oder nie Leitungswasser trinken. Dieser Anteil lag in allen anderen Altersgruppen deutlich niedriger.

Das Leitungswasser erkannten nur 39 der insgesamt 161 Tester. Von den anderen wurde es überwiegend als Marken-Mineralwasser oder sogar als Luxusmineralwasser eingeschätzt. Test-Teilnehmer, die das Leitungswasser unter den fünf Testwässern nicht erkannten, bewerteten es auch um knapp eine Zehntel-Note schlechter als der Durchschnitt aller Tester. Teilnehmer, die das Leitungswasser erkannten, bewerteten es sogar um fast drei Zehntel-Noten besser als der Durchschnitt aller Test-Teilnehmer. In dieser Gruppe wurde das Leitungswasser mit der Note 1,87 noch eindeutiger Testsieger als in allen anderen Gruppen.

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