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SWE-Mitarbeiter spenden 22.884 Euro für soziale Zwecke

(vom 22.03.2016)

Spendenschecks für Kinder- und Jugendklinik Esslingen, Frauenhaus Esslingen und Verein Mukoviszidose

Strahlende Gesichter bei der Scheckübergabe: Dieter Fingerle (Betriebsrat Stadtwerke Esslingen), Christian von Schnakenburg (Kinder- und Jugendklinik Esslingen), Thomas Isele ( Geschäftsführer Stadtwerke Esslingen ), Brigitte Stähle (Mukoviszidose Regionalgruppe Stuttgart), Sarah Maier (Frauenhaus Esslingen) , Simone Michaelis (Vorsitzende des Betriebsrat Stadtwerke Esslingen)

Eine außergewöhnliche Aktion ist jedes Jahr die Spendenübergabe der SWE Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an soziale Einrichtungen und Vereine. Denn es ist keinesfalls selbstverständlich, dass ein guter Teil der SWE Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Jahr für Jahr auf die Ausbezahlung von im Vorjahr geleisteten Überstunden verzichtet und das Geld stattdessen spendet. „Wir freuen uns sehr, dass wir auch dieses Jahr wieder einen stolzen Betrag zusammenbekommen haben, mit dem wir nun Menschen helfen können, denen es nicht so gut geht", so Simone Michaelis, Vorsitzende des Betriebsrats der Stadtwerke Esslingen.

Insgesamt wanderten auf diese Weise 22.884 Euro in den Spendentopf. Drei Empfänger wurden per Los ausgewählt. Die Übergabe findet traditionell zum Weltwassertag im März statt. Über einen Scheck in Höhe von jeweils 7.628 Euro freuten sich dieses Jahr die Kinder- und Jugendklinik Esslingen, das Frauenhaus Esslingen und der Mukoviszidose-Verein.

Kinder- und Jugendklinik Esslingen http://www.klinikum-esslingen.de/home/klinik-fuer-kinder-und-jugendliche/

Für die Kinder- und Jugendklinik Esslingen ist die Spende der SWE Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wesentlicher Beitrag zur Beschaffung eines neuen Moduls, das bei Frühgeborenen die Sauerstoffgabe sicherer macht und automatisch nachregelt. „Bisher muss das Pflegepersonal die Sauerstoffkonzentration am Gerät manuell nachjustieren", erklärt Chefarzt Prof. Dr. Christian von Schnakenburg. „Das neue Gerät wird hier eine große Erleichterung sein." Ohne die Spende könnte das Gerät nicht so frühzeitig eingeführt werden, da es bisher nicht zum medizinischen Standard zählt. „Mit den neuen Geräten planen wir unter anderem die Teilnahme an einer internationalen Studie der Tübinger Universitätsklinik."

Im vorigen Jahr wurden im Esslinger Mutter-Kind-Zentrum mit Perinatalzentrum 1.783 Kinder geboren. Neben zahlreichen Neu- und Frühgeborenen wurden 31 sehr kleine Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500 Gramm erfolgreich behandelt. 19 Frühgeborene wogen bei der Geburt weniger als 1.250 Gramm, zwölf sogar weniger als 1.000 Gramm. Dienstag, 22. März 2016

Esslinger Frauenhaus http://www.frauenhelfenfrauen-es.de/index.html

Das Esslinger Frauenhaus kann mit der Spende der SWE Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Pfingstfreizeit für Frauen und Kinder finanzieren. „Bei vier Tagen auf einen Ferienhof mit Tieren können die Frauen Abstand gewinnen von ihren Problemen", freut sich Sarah Maier vom Verein Frauen helfen Frauen e.V., der das Frauenhaus betreibt. „Gemeinsame Unternehmungen stärken das Gemeinschaftsgefühl und fördern die Mutter-Kind-Beziehung. Zudem bietet die Ferienfreizeit viel Raum und Zeit für Gespräche und Spiele." Realisieren kann man nun außerdem ein Medien- und Kunstprojekt, in dem die Kinder Medien wie PC, Musik, Theater, Zeitung, Film und Fotografie näher kennenlernen und sich damit ausdrücken können. „Wir wollen den Kindern Raum und Sicherheit geben, um das Erlebte zu verarbeiten. Gleichzeitig möchten wir ihnen Spielmöglichkeiten und Glücksmomente im Alltag schenken", so Maier.

Im Esslinger Frauenhaus leben im Schnitt acht bis zehn Kinder im Alter von 0 bis17 Jahren. Alle Kinder wurden Zeugen der Gewalt gegen die Mutter oder haben selbst Gewalt erfahren. Viele der Kinder im Frauenhaus sind deshalb zum Beispiel entwicklungsverzögert, sprachverzögert, haben Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule, sind erhöht schreckhaft und haben Ein- und Durchschlafprobleme. „Durch eine professionelle Unterstützung der Kinder wollen wir ihnen wieder Sicherheit vermitteln und zur Verarbeitung des Erlebten beitragen."

Mukoviszidose-Verein http://mukotag-stuttgart.de/

Der Mukoviszidose-Verein setzt sich seit vielen Jahren für Betroffene und ihre Angehörigen ein. Mukoviszidose ist eine bis heute unheilbare Erbkrankheit. Die Symptome der Krankheit sind sehr unterschiedlich und hängen von der Art der Veränderung des Gens ab. Ständige Entzündungen zerstören lebenswichtige Organe wie Lunge und Bauchspeicheldrüse. Mukoviszidose-Patienten müssen ihr ganzes Leben lang Medikamente einnehmen. Regelmäßiges Inhalieren gehört ebenso zum Alltag der Betroffenen wie Atemtherapie, krankengymnastische Übungen und – soweit dies möglich ist – sportliche Betätigung.

Die Spende der SWE Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird unter anderem für den Sozialfonds verwendet, über den unverschuldet in Not geratene und/oder schwerstkranke Mukoviszidose-Patienten finanziell unterstützt werden. „Ziel ist es, den Gesundheitszustand zu stabilisieren, Isolation und Armut vorzubeugen sowie soziale Integration zu ermöglichen", erklärt Brigitte Stähle von der Mukoviszidose Regionalgruppe Stuttgart. Die Regionalgruppe unterstützt betroffene Patienten und ihre Familien außerdem durch Beratung und Betreuung. Bei Aktionen wie Weihnachtsmärkten, Benefizkonzerten und ähnlichen Veranstaltungen informieren die Vereinsmitglieder über das Krankheitsbild und machen auf die besondere Lebenssituation der Betroffenen aufmerksam. Seit 30 Jahren wird am zweiten Samstag im Oktober der Muko-Tag auf dem Stuttgarter Schlossplatz veranstaltet. „Die Spende der SWE Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hilft uns sehr", so Stähle.

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