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Mit feinem Zwirn ins kühle Nass

(vom 31.05.2019

Neckarfreibad wird nach aufwendiger Sanierung wieder eröffnet – Bürgermeister gehen baden

SWE-Chef Jörg Neuhaus, Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht und OB Jürgen Zieger (von links)

Viele hatten bis zuletzt gezweifelt, ob es den Stadtwerken Esslingen gelingen würde, ihr Neckarfreibad zum anvisierten Termin wieder zu eröffnen. Selbst der Oberbürgermeister gibt freimütig zu, dass er auf der Zielgeraden etwas unruhig geworden sei. Doch die Handwerker haben in den letzten Tagen nochmals richtig Gas gegeben, damit das Bad nach knapp neunmonatiger Bauzeit pünktlich wieder eröffnet werden konnte. Zum Start in die neue Saison gingen OB Jürgen Zieger, Bürgermeister Wilfried Wallbrecht und SWE-Geschäftsführer Jörg Neuhaus am Freitagabend baden: Mit einem kühnen Sprung ins kühle Nass weihten sie das runderneuerte Freibad ein, das offenbar so attraktiv geworden ist, dass die drei nicht mal die Kleider ablegten, ehe sie sich im feinen Zwirn in die Fluten stürzten. Dass sich das Projekt gelohnt hat, ist für den OB keine Frage: „Dieses Bad ist eine sehr wichtige Freizeiteinrichtung in Esslingen.“ Das sieht auch der neue SWE-Chef Jörg Neuhaus so, der genau weiß, wie wichtig Freibäder für viele Menschen sind – nicht nur zum Schwimmen, sondern auch als Ort, an dem man die Freizeit verbringen und sich mit anderen treffen kann. Dafür sei das Neckarfreibad – zumal nach seiner Sanierung – wie geschaffen. Weil man die Bedeutung der örtlichen Bäder auch im Rathaus sieht, hat der Gemeinderat beschlossen, in den nächsten Jahren 21 Millionen Euro in die Sanierung von Neckarfreibad, Hallen-Freibad Berkheim und Merkel’schem Schwimmbad zu investieren. Die erste Etappe ist mit der Wiedereröffnung des Neckarfreibads geschafft. Dafür wurden rund 2,6 Millionen Euro fällig. Dass man sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen blieb, ist für Chef-Planer Jochen Fritz keine Selbstverständlichkeit. Mit Zieger und Neuhaus war er sich einig, dass die Leistung der Handwerker gar nicht hoch genug einzuschätzen ist. Begonnen hatten die Sanierungsarbeiten im Neckarfreibad Anfang September.

2018 mit dem Abbruch des alten Eingangsgebäudes, das an anderer Stelle neu gebaut wurde. So entstanden vor dem Freibad knapp 40 Auto-Stellplätze – vier sind für Behinderte reserviert. Dazu kommen Abstellanlagen für rund 100 Zweiräder. Am einfachsten ist die Anreise mit dem Bus, der direkt vor dem Eingang hält. Hinterm Eingang erwartet die Besucher die neue Schwimmbad-Gastronomie mit großer Terrasse. Die Umkleiden sind durch die Sanierung näher an die Becken herangerückt. Dafür wurde der einstige Kiosk entkernt und saniert. Nebenan entstand ein Neubau für Duschen und sanitäre Anlagen, die behindertengerecht angelegt sind. Für Blinde und Sehbehinderte wurde ein Leitsystem angelegt, das vom Eingang bis zu den Becken führt. Neu gebaut wurde auch das Bademeisterhäuschen. An den Becken selbst hat sich nichts verändert: Das Sportbecken mit Sprungturm steht den Gästen ebenso zur Verfügung wie das große Nichtschwimmerbecken mit Riesenrutsche und Eltern-Kind-Bereich. Demnächst wollen die Stadtwerke weitere Spielgeräte auf der Wiese aufstellen. Mit der Sanierung des Neckarfreibads, das 2018 fast 110 000 Besucher zählte, ist es für die SWE noch lange nicht getan.

Gleich nach Ende der Badesaison geht es mit der rund neun Millionen Euro teuren Sanierung des Hallen-Freibads Berkheim weiter. Dort sollen sowohl die Schwimmhalle als auch das Innenbecken umfassend saniert werden. Das Saunagebäude wird abgebrochen, die Technik für die Wasseraufbereitung wird runderneuert, außerdem warten Umkleiden und sanitäre Anlagen darauf, modernisiert zu werden. Auch im Außenbereich stehen im Berkheimer Bad umfangreiche Arbeiten auf dem Programm. Unter anderem wird der Sprungturm erneuert, damit besonders mutige Badegäste auch in Zukunft aus fünf Metern Höhe ins Becken tauchen können. Im Sommer 2021 soll das Berkheimer Bad wieder zur Verfügung stehen – anschließend werden im Merkel’schen Schwimmbad die Handwerker anrücken.

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