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Energieversorgung der Zukunft (Teil 3): Clevere Lösungen der SWE

(vom 14.04.2020)

Die Stadtwerke Esslingen bauen ihre Wärmenetze intensiv aus, denn diese sind effizient und umweltfreundlich. Auch für Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es clevere Lösungen. Wir zeigen einige Beispiele:

Solarpark

Umweltfreundliche Fernwärme

Fernwärme

Die Stadtwerke Esslingen bauen derzeit ihr Fernwärmenetz intensiv aus. Fernwärme ist ökologisch sinnvoll, denn so wird die Wärme, die bei der Stromproduktion in den EnBW-Kraftwerken Altbach, Stuttgart-Gaisburg und -Münster anfällt, sinnvoll genutzt. Über Leitungen wird die Wärme zu den Gebäuden entlang des Neckars und in der Esslinger Innenstadt geleitet. „Besonders vorteilhaft ist das, wenn man mit einem Anschluss gleich mehrere Gebäude versorgen kann“, erklärt Experte Klaus Frank. In der Hindenburgstraße 145 haben die SWE zum Beispiel über Leitungen in der gemeinsamen Tiefgarage auch zwei Gebäude in der Georg-Deuschle- Straße angeschlossen. 29 Wohnungen werden nun umweltfreundlich mit Wärme versorgt, die SWE kümmern sich um die komplette Technik.

Kraft-Wärme-Kopplung

Kraft-Wärme-Kopplung

Eine sinnvolle Wärmelösung für zwei Gebäude mit insgesamt rund 100 Wohnungen verwirklichen die Stadtwerke Esslingen für eine Eigentümergemeinschaft in der Königsallee in Esslingen-Weil. Über den Winter wurden bereits zwei Gaskessel eingebaut. Der größte Anteil der Wärme soll künftig aber von zwei Blockheizkraftwerken (BHKW) erzeugt werden. Der Strom, der gleichzeitig entsteht (Kraft- Wärme-Kopplung), kann direkt vor Ort für Aufzüge, Außen- und Innenbeleuchtung sowie die Heizzentrale genutzt werden. Überschüsse werden ins Netz eingespeist. „Mit dieser Kombination werden die Anforderungen des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes erfüllt“, erklärt Benjamin Wanke. „Für Gebäude oder Areale ab ca. 40 Wohneinheiten ist das eine gute Lösung.“

Kombination mit Solarenergie

Solarenergie

In der Neuffenstraße 28-30 auf dem Esslinger Zollberg haben die Stadtwerke Esslingen im vorigen Jahr die Heizzentrale eines Gebäudes mit 16 Wohnungen erneuert. Dabei wurde nicht nur eine moderne Gasbrennwertheizung eingebaut, sondern auch eine Photovoltaikanlage installiert. Die Installation einer Photovoltaikanlage ist beim Austausch der Heizung eine gute Lösung, um das Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg zu erfüllen. Im Auftrag der Wohnungseigentümergemeinschaft werden die SWE die Heizzentrale auch die nächsten Jahre betreiben. „Dieses Modell ist für Mehrfamilienhäuser ab ca. 15 Wohneinheiten sinnvoll“, so SWE-Projektbetreuer Dennis Arendt. „Generell lassen sich Erdgasheizungen sehr gut mit erneuerbaren Energien kombinieren.“

Energieversorgung mit Wasserstoff

Wasserstoff

Wasserstoff bietet außerdem die Möglichkeit zur ökologischen Energieversorgung. Dies erproben die Stadtwerke Esslingen nun in der Praxis: Um die Energiewende voranzutreiben, arbeiten die SWE gemeinsam mit Partnern am Projekt Neue Weststadt und nutzen vor Ort die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff zur umweltfreundlichen Wärmeversorgung. Das Ziel des Projekts ist es, ein klimaneutrales Wohnen in der Neuen Weststadt in Esslingen zu ermöglichen.

Weitere Artikel zur Serie finden Sie hier:

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