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Mit diesen Geräten lässt sich am effizientesten Strom sparen

(vom 21.12.2018 von Martina Fürstenberger)

Moderne Elektrogeräte verbrauchen deutlich weniger Strom als alte Modelle. Auch mit anderen kleinen Anschaffungen lassen sich die Stromkosten senken. Wir zeigen, wo es sich lohnt zu investieren. Vielleicht ist auch eine passende Geschenkidee dabei.

So lässt sich am effizientesten Strom sparen

Wie viel Strom ein Haushalt verbraucht, kann pauschal nicht beantwortet werden. Zu unterschiedlich sind die Haushaltsgrößen und Lebensgewohnheiten. Dennoch gibt es Durchschnittswerte: Alleinstehende kommen im Schnitt mit 2.300 kWh pro Jahr aus, ein 4-Personen-Haushalt braucht rund 4.000 kWh. Bei einem Kilowattpreis von 28 Cent/kWh wären dies stolze 1.120 Euro pro Jahr. Wird das Warmwasser mit einem elektrischen Durchlauferhitzer erwärmt, kommen diese Stromkosten noch oben drauf. Energiesparende Geräte helfen dabei, langfristig Kosten zu senken. Diese kann man sich durchaus zu Weihnachten oder auch zum Geburtstag schenken lassen. Oder Geldgeschenke nutzen, um zum Beispiel endlich den veralteten und brummenden Kühlschrank zu ersetzen.

Wie setzen sich die Stromkosten zusammen?

Statistiken zeigen, wo die größten Stromverbraucher im Haushalt liegen.

Infografik zum Stromverbrauch im Privathaushalt

Quelle: www.co2online.de

Laden Sie hier die Infografik herunter:

Den größten Posten mit 27 Prozent nimmt inzwischen die Informationstechnik ein (Computer, Fernseher, Handy, Audio...). Immerhin 17 Prozent verbrauchen nach wie vor Kühl- und Gefriergeräte. Waschen und Trocknen schlagen mit 13 Prozent zu Buche, Kochen mit 11 Prozent, Licht mit 9 Prozent, Geschirr spülen mit 7 Prozent. Der Rest verteilt sich auf sonstige Verbrauchsstellen, zum Beispiel Staubsaugen oder Föhnen.

Die Warmwasserbereitung ist hier ausgenommen.

Kostengünstig Stromverbrauch analysieren

Natürlich ist es wenig effizient, sämtliche Geräte auf einmal auszutauschen. Daher sollte man sich zuerst auf die größten Stromfresser konzentrieren. Wer es genau wissen will, sollte einmal ein Strommessgerät zwischen Steckdose und Gerät anschließen. Die Messgeräte kosten nicht viel und es gibt sie auch zum Ausleihen. Oder vielleicht ist ja ein Strommessgerät ein geeignetes Geschenk für Sparfüchse?

Wie kann man am schnellsten Strom sparen?

Wer Geldgeschenke sinnvoll anlegen will, kann zum Beispiel folgende Tipps beherzigen:

  • Besonders viel einsparen lässt sich bei Haushalten, die noch sehr alte Kühl- und Gefriergeräte einsetzen. Da diese rund um die Uhr arbeiten, verbrauchen sie übers Jahr viel Strom. Mit einem neuen Gerät der aktuellen Energieklasse A+++ lassen sich die Stromkosten halbieren. Eine neue Kühl-Gefrier-Kombination mittlerer Größe verbraucht heute 50 bis 60 Euro pro Jahr an Strom, ein 15 Jahre altes Gerät kommt leicht auf über 100 Euro. Was Sie beim Thema Kühlen und Gefrieren außerdem beachten sollten, um möglichst wenig Energie zu verschwenden, erfahren Sie hier.
  • Da die Informationstechnik inzwischen den meisten Strom im Haushalt verbraucht, lohnt es sich umso mehr, abschaltbare Steckdosenleisten zu benutzen, mit denen gleich mehrere Geräte auf einmal vom Standby genommen werden können. Technik-Freaks finden sicherlich Gefallen an sogenannten Master-Slave-Steckdosen, bei denen Nebengeräte automatisch vom Netz getrennt werden, wenn das Hauptgerät ausgeschaltet wird.
  • Wer weniger Strom aus der Steckdose verbrauchen will, sollte einfach die Sonnenenergie nutzen. Manche Kleingeräte gibt es mit Solarladefunktion – einfach beim nächsten Kauf darauf achten!
  • Einfach sparen kann man auch bei der Wäsche: Schalten Sie Ihre Waschmaschine zum Beispiel erst ein, wenn sie voll ist. Sehr viel Energie verbraucht Kochwäsche. In der Regel reichen 40 beziehungsweise 60 Grad aus, damit die Wäsche sauber wird. Moderne Textilien brauchen sogar oft nur 30 Grad.
    Im Sommer können Sie Ihre Wäsche gut im Freien oder auch auf dem Wäscheständer vor dem geöffneten Fenster trocknen. Im Winter ist ein Wäschetrockner eine gute Alternative. Die Energiebilanz fällt hier sogar besser aus als beim Trocknen in extra dafür geheizten Räumen. Die Anschaffung eines Wäschetrockners kann also langfristig sogar Energie sparen – vor allem wenn man bedenkt, dass das lästige Bügeln damit auf ein Minimum reduziert werden kann.
    Wer ohne Trockner auskommen muss, findet hier Tipps: Wäsche trocknen im Winter

Stromsparer oder Warmduscher?

Wer das Wasser mit einem elektrischen Durchlauferhitzer erwärmt, hat einen weiteren einfachen Hebel, um Stromkosten zu sparen. Und keine Angst – auf die heiße Dusche muss niemand verzichten! Da der Stromverbrauch jedoch umso höher ist, je mehr Wasser erwärmt werden muss, lohnt sich der Kauf wassersparender Duschköpfe. Mit diesen kann man den Wasserverbrauch teils sogar halbieren, ohne dass der Komfort darunter leidet. Natürlich kann man sich auch angewöhnen, beim Einschäumen der Haare das Wasser abzustellen. In unserem ausführlichen Artikel Strom sparen beim Duschen finden Sie weitere Tipps.

Auf alle Fälle gilt: Auch Warmduscher können Stromsparer sein.

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