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Blick hinter die Kulissen

(vom 22.02.2018 von Martina Fürstenberger)

Beim Tag der offenen Tür am Samstag können alle Interessierten einen Blick in die Heizzentrale auf der Esslinger Flandernhöhe werfen. Alle die Anwohner gibt es Gegrilltes und Getränke.

Dass sich auf der Flandernhöhe etwas bewegt, haben viele Anwohner schon im Oktober bemerkt, als per Schwerlastkran zwei neue große Pufferspeicher hinter das Gebäude der SWE-Heizzentrale im Ina-Rothschild-Weg gehoben wurden. „Sie dienen dazu, die Wärme zwischenzuspeichern, die das neue Blockheizkraftwerk erzeugt“, erklärt Dr. Markus Michel, der bei den SWE für die Technik solcher Projekte zuständig ist. Das Blockheizkraftwerk wurde ebenfalls vergangenen Herbst eingebaut und ist nun seit Anfang des Jahres in Betrieb. Mit einer elektrischen Leistung von fast 1.000 Kilowatt ist es mit Abstand das größte der Stadtwerke Esslingen. „Den Strom speisen wir ins Netz ein, die Wärme wird vor Ort verbraucht.“

Bisher werden in dem umliegenden Wohngebiet rund 700 Wohnungen mit Wärme versorgt, langfristig sollen es etwa doppelt so viele sein. Denn gebaut wird viel in den Stadtteilen St. Bernhardt und Hohenkreuz. Unter anderem sollen nach dem Umzug der Hochschule in die Weststadt einige hundert neue Wohnungen entstehen. „Nahwärmenetze ermöglichen eine moderne und effiziente Wärmeversorgung ganzer Stadtquartiere“, so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. „Mit dem neuen Groß-BHKW erzeugen wir Wärme und gleichzeitig Strom. Das schont die Umwelt.“

Das Nahwärmenetz auf der Flandernhöhe ist deshalb auch nicht das einzige der Stadtwerke Esslingen. Auch im Scharnhauser Park, auf den Strengenäckern in Esslingen-Berkheim oder im Kelter-Quartier in Unterensingen wird die Wärme per Leitung in die Häuser gebracht. Dazu gibt es zahlreiche kleinere Nahwärmeinseln in Esslinger Wohngebieten.

So funktioniert ein BHKW

BHKW ist die Abkürzung für Blockheizkraftwerk. Im Gegensatz zu einer normalen Heizung wird in einem BHKW nicht nur Wärme, sondern auch Strom produziert. Dieses Prinzip nennt sich Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Die meisten BHKWs der Stadtwerke Esslingen werden mit Erdgas betrieben, zum Teil auch mit Bioerdgas. Ein Verbrennungsmotor und ein Generator wandeln diese Primärenergie in Strom um. Die dabei entstehende Wärme wird zum Heizen und für Warmwasser genutzt. BHKWs nutzen die eingesetzte Energie besonders gut aus. Sie erreichen Wirkungsgrade von bis zu 90 Prozent. Der CO2-Ausstoß ist rund ein Drittel niedriger als bei getrennter Strom- und Wärmegewinnung.

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