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Die Stadtwerke Esslingen und die Biene

(vom 18.05.2017)

Das Engagement der Stadtwerke Esslingen für Umwelt und Klima reicht weit über Energieprodukte wie Ökostrom und Dienstleistungen wie Energieberatungen hinaus: Bei verschiedenen Projekten und Aktionstagen machen sich die SWE gemeinsam mit Partnern und Kunden aktiv für den Klima- und Umweltschutz in der Region stark.

Foto: Andrea Knura

Informationen im Rahmen der Klimaschutz-Wochen bei den Stadtwerken, die Kräutersalz-Werkstatt und Beratungsangebote beim Esslinger Klimafest oder die Samenbomben-Werkstatt für Groß und Klein beim Aichwalder Klimatag sind nur einige Beispiele. Die gemeinsame Aktion mit einem Bio-Imker Sebastian Faiß hat besonderen Eindruck hinterlassen und den Anstoß gegeben, Blogbeiträge der Biene zu widmen. Die Bedeutung der fleißigen Tierchen für Mensch, Natur und Umwelt ist nämlich enorm: Die jährliche Wirtschaftsleistung der Bienen wird weltweit auf 153 Milliarden Euro geschätzt.

Sympathisch, nützlich und bedroht: die Biene

Wenn wir an eine Biene denken, meinen wir meistens die Honigbiene, die in einem Volk unter der Obhut eines Imkers lebt. Dabei gibt es in Deutschland insgesamt knapp 600 Bienenarten. Nur eine einzige von ihnen liefert den Menschen Honig und Wachs. Alle wildlebenden Bienenarten bezeichnet man als „Wildbienen“ – die meisten von ihnen sind Einzelgänger und leben nicht in Völkern. Mehr als 230 der wilden, in Deutschland vorkommenden Arten sind gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht.

Ein Drittel dessen, was wir essen, haben wir den Bienen zu verdanken. Apfel-, Kirsch- und Birnenbäume würden ohne die Bestäubung durch Bienen nur etwa ein Viertel des Ertrages bringen. Kurzum: Bienen sind unverzichtbar für die Nahrungsmittelproduktion der Menschheit. Ein Gleichgewicht zwischen Wild- und Honigbienen ist dabei sehr wichtig. Gemeinsam bestäuben sie viel effektiver als Honigbienen dies alleine könnten.

Eine Honigbiene kann pro Tag bis zu 2.000 Blüten bestäuben, Wildbienen schaffen noch mehr – nämlich bis zu 5.000 Blüten pro Tag. Der Grund: Sie fliegen bereits bei niedrigeren Temperaturen und haben einen geringeren Aktions- und Sammelradius, da sie nicht so weit von ihren Nestern wegfliegen. Im Gegensatz zur Honigbiene fliegen Wildbienen aufgrund ihrer kürzeren Lebenszeit aber auch nur wenige Wochen im Jahr.

Ob wildlebend oder beim Imker – die Biene von heute hat’s nicht leicht:

  • Ihr Lebensraum ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen – Schuld sind die starke Beanspruchung der Landschaft, eine intensive Landwirtschaft inklusive Chemiedünger und Gentechnik sowie die Luftverschmutzung. Auch private Gärten sind häufig nicht bienenfreundlich gestaltet.
  • Ihr Nahrungsangebot wird knapper und knapper: Natürliche Wegränder werden oft gespritzt, durch Straßen versiegelt oder zu häufig gemäht. So finden Bienen auf den Feldern immer weniger Nahrung. Der unbedachte Einsatz von Pestiziden kommt erschwerend hinzu.
  • Extreme Wetterlagen, wie der sehr kalte April 2017, machen den Bienen zu schaffen. Die kalten Temperaturen erschweren die Futtersuche, weil viele Blüten sich nicht öffnen oder durch den Frost absterben. Auch brauchen die Bienen mehr Energie, um ihr Brutnest zu wärmen. Regen und kalte Winde erschweren den Rückweg zu ihrem Stock.

Wie Sie sowohl für die Honigbienen als auch für die Wildbienen aktiv werden können, lesen Sie im Beitrag „Was kann ich tun, um Bienen zu unterstützen?“

Auch wissenswert: Schon gewusst: 7 Fragen zur Biene und zum Honig

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