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Schon gewusst: 7 Fragen zur Biene und zum Honig

(vom 27.08.2018 von Manuel Uez)

7 Fragen zur Biene, die Sie vielleicht noch nicht wussten?

Biene in der Honigwabe

1. Stadt oder Land – welchen Lebensraum bevorzugt die Biene?

In vielen Städten gibt es Guerilla-Gardening-Projekte, die dafür sorgen, dass Baumumrandungen, kleine Verkehrsinseln, Parks oder Dächer aufblühen. So gibt es inzwischen einige Bienenvölker, die nicht mehr auf dem Land, sondern in Berlin, Stuttgart und anderen Großstädten leben, schlicht weil sie hier mehr Nahrung finden.

2. Wie fleißig ist die Biene nun eigentlich?

Gemeinsam mit Rindern und Schweinen gehören die Bienen zu den drei wichtigsten Nutztieren für uns Menschen. Um Nektar für ein Glas Honig zu sammeln, muss eine Biene 100.000 Mal aus ihrem Stock und wieder zurück fliegen. Sie lebt in einem Bienenstock übrigens zusammen mit bis zu 60.000 Bienen.

3. Honig – wie am besten lagern?

Dunkel, kühl und trocken – so ist Honig am besten aufbewahrt. Licht schadet Honig. Falls Sie keinen lichtdichten Schrank haben, stellen Sie das Glas in einen Karton. 30 Grad oder mehr sind ebenfalls schlecht für den Honig, gut dagegen sind Temperaturen unter 15 Grad. Grundsätzlich gilt je kühler desto besser, wobei sich bei niedrigen Temperaturen die Konsistenz verändert. Richtig gelagert ist Honig sehr lange haltbar, die enthaltenen gesunden Wirkstoffe werden aber mit der Zeit weniger. Wer Honig über längere Zeit aufbewahren will, kann ihn auch einfrieren 

4. Warum dürfen Babys keinen Honig essen?

Honig kann produktionsbedingt das Bakterium „Clostridium botulinum“ enthalten. Für Erwachsene ist der Erreger harmlos. Bei Säuglingen jedoch kann er eine Vergiftung namens „Botulismus“ verursachen, denn ihr Darm und Verdauungssystem ist noch in der Entwicklung. In den ersten zwölf Lebensmonaten sollen Säuglinge daher auf keinen Fall Honig essen – schon die kleinste Menge kann gefährlich sein. Bereits ab dem 2. Lebensjahr ist Honig auch für Kleinkinder unbedenklich. Als bewährtes Hausmittel hat er sogar heilende Wirkung. In Milch oder Tee hilft er beispielsweise hervorragend gegen Husten.

5. Sind Bienenstiche gefährlich?  

Bienenstiche sind zwar häufig schmerzhaft, machen aber in aller Regel nicht allzu viel aus. Beim Essen und Trinken unter freiem Himmel ist jedoch Vorsicht geboten: Stiche im Mundraum sind sehr gefährlich, so dass Schwellungen zu Atemnot und Ersticken führen können. Generell aufpassen müssen Allergiker: Das starke Eiweißgift der Biene kann starke Symptome wie Atemnot oder starke Schwellungen bis hin zu einem anaphylaktischen Schock verursachen. Übertragungen von Krankheiten über Bienenstiche sind äußerst selten.

6. Was kann ich tun, damit die Biene nicht sticht?

Vermeiden Sie hektische Bewegungen und pusten Sie die Biene nicht an – beides empfindet die Biene als Bedrohung. Über blühende Wiesen sollten Sie nicht barfuß gehen, sondern Schuhe tragen.

7. Bienenstich – was tun?

Hat die Biene doch zugestochen, schauen Sie, ob der Stachel noch steckt. Falls ja, ziehen Sie ihn so rasch wie möglich, aber dennoch vorsichtig heraus – achten Sie darauf nicht noch mehr Gift herauszudrücken. Kühlen Sie den Stich mit einem Kühlakku, kaltem Wasser oder einer kühlen Flasche, je nachdem was Sie gerade zur Hand haben. Auch die Zwiebel ist ein bewährtes Hausmittel bei Stichen: Einfach die Zwiebel aufschneiden und mit der Schnittfläche auf den Stich legen.

Wie Sie sowohl für die Honigbienen als auch für die Wildbienen aktiv werden können, lesen Sie im Beitrag Was kann ich tun, um Bienen zu unterstützen?

Weiterer Blog-Beiträge: Sympathisch, nützlich und bedroht: die Biene

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