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Grundwasser - der Schatz in der Tiefe

(vom 14.08.2017)

Wenn es regnet, versickert Wasser im Untergrund. Die Hohlräume im Boden sind vollständig mit Grundwasser ausgefüllt.

Je nach Untergrund fließt es langsamer oder schneller dem natürlichen Gefälle nach. Wasserführende Schichten sind zum Beispiel Sand und Kies. Auf seinem Weg durch diese Schichten wird das Wasser auf natürlichem Wege gefiltert, Schadstoffe werden abgebaut. Das Grundwasser reinigt sich also selbst – allerdings nur, wenn kritische Marken nicht überschritten werden. Aus diesem Grund spielt der Gewässerschutz im Einzugsgebiet der Landeswasserversorgung eine große Rolle.

Das Wasser im Untergrund ist unterschiedlich schnell unterwegs: In den Kiesschichten des Donaurieds fließt das Wasser weniger als einen Meter pro Tag. Eine Besonderheit in Baden-Württemberg ist das Karstgestein der Schwäbischen Alb. Das Wasser fließt hier mit rund 100 Metern pro Stunde durch unterirdische Klüfte und Spalten. In den Tälern tritt es als Quelle zu Tage. Eine Quelle, die zur Trinkwasserversorgung genutzt wird, ist zum Beispiel die Buchbrunnenquelle bei Dischingen.

Das Karstgrund- und Quellwasser hat auf seinem Weg viel Kalk aufgenommen und ist deshalb zunächst sehr kalkhaltig. In den Wasserwerken in Ulm-Langenau und Dischingen wird es deshalb enthärtet, bevor es – vermischt mit einem kleineren Anteil aufbereitetem Flusswasser - auf die Reise nach Esslingen geschickt wird.

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