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Schwimmen Sie sich fit für den Sommer

(vom 18.03.2019 von Franziska Löffler)

Vier beliebte Schwimmtechniken im Überblick: Welche Bereiche des Körpers trainiert werden und worauf Sie bei der Ausführung achten müssen.

Schwimmtechniken im Überblick

Beim Schwimmen wird der ganze Körper trainiert und die Kalorienverbrennung angeregt. Im Schnitt können Sie in einer halben Stunden zwischen 300 und 400 Kalorien verbrennen. Je nach Schwimmstil variiert auch der Kalorienverbrauch. Brustschwimmen kann z.B. mit einem langsamen Dauerlauf verglichen werden, während das schnelle Kraulen einer Sprinteinheit ähnelt. Bei jeder Technik kommt es aber vor allem auf die richtige Ausführung an.

Worauf Sie beim Schwimmen achten sollten

Wir zeigen Ihnen, worauf es bei den vier beliebtesten Techniken, dem Brustschwimmen, Rückenschwimmen, Kraulen und Delfinschwimmen, ankommt:

Brustschwimmen

Brustschwimmen

  • Beim Brustschwimmen werden alle Muskelpartien angesprochen.
  • Der Kreislauf sowie die gleichmäßige Atmung werden trainiert.
  • Brustschwimmen kann über längere Strecken betrieben werden und trainiert so die Ausdauer.

Brustschwimmen ist der erste Schwimmstil, der im Schwimmunterricht gelehrt wird. Daher gehen wir automatisch davon aus, ihn auch zu beherrschen. Allerdings geht es beim Brustschwimmen um mehr als darum, sich über Wasser halten zu können. Die richtige Technik wird von Kindern oft nicht verinnerlicht und fehlt uns im Erwachsenenalter.

Ein Schwimmzug beginnt in gestreckter Körperposition. Arme und Beine sind in gerader Linie vor und hinter dem Körper ausgestreckt. Die Handflächen zeigen nach außen, die Hände werden knapp unter der Wasseroberfläche zur Seite geschoben, die Arme bleiben dabei gestreckt. Erst wenn die Arme an den Körper gezogen werden, um in ihre Startposition zurückzukehren, setzen sich die Beine in Bewegung. In diesem Moment heben sich Oberkörper und Kopf leicht aus dem Wasser und es kann ein Atemzug genommen werden, ohne den Kopf stark anheben zu müssen. Gleichzeitig werden die Beine angezogen. Der folgende Beinschlag sollte nach hinten ausgeführt werden, das heißt, die Beine dürfen nicht unterhalb des Oberkörpers gelangen. Erst wenn die Beine sich wieder schließen und der ganze Körper in seiner ursprünglichen Streckposition angekommen ist, beginnt der nächste Schwimmzug.

Beim Brustschwimmen sollte der ganze Körper angespannt werden. So kann der Rumpf stabil bleiben, während Arme und Beine Bewegung ausüben. Kopf, Nacken und Rumpf sollten dabei eine Linie bilden, das heißt, der Kopf darf während des Schwimmens nicht krampfhaft über Wasser gehalten werden. Das sorgt nur für unangenehme Verspannungen. Eine Schwimmbrille erleichtert die richtige Haltung. Durch Brustschwimmen wird der ganze Körper trainiert und Muskeln gleichmäßig aufgebaut.

Rückenschwimmen

Rückenschwimmen

  • Beim Rückenschwimmen entspannen Muskeln und Gelenke.
  • Die Rumpfmuskulatur wird gestärkt.
  • Rückenschwimmen gilt als schonendster und gesündester Schwimmstil.

Die Rückenlage beim Schwimmen ist entlastend für den Körper und die Atmung fällt dank der Positionierung des Kopfes leicht. Wirksam für die Gesundheit ist dieser Stil aber nur dann, wenn die Körperhaltung stimmt.

Der Rücken sollte immer gestreckt bleiben und nicht einknicken. Die gestreckten Arme werden über den Kopf hinweg gleichmäßig im Wechsel ins Wasser getaucht. Die Handflächen zeigen dabei nach außen. Unter Wasser wird der Arm kraftvoll in seine Ausgangsposition zurückbewegt. Gleichzeitig mit der Bewegung der Arme, vollziehen die Beine ihre Schläge paddelartig aus der Hüfte.

Rückenschwimmen ist besonders gut für Sporteinsteiger oder Wiedereinsteiger nach Verletzungspausen geeignet. Bei Übergewicht ist Schwimmen allgemein und insbesondere Rückenschwimmen empfehlenswert. Die Gelenke werden kaum beansprucht, der natürliche Auftrieb im Wasser macht den Körper leicht. Im Gegensatz zum Brustschwimmen kann der Nacken nicht überdehnt werden und die Wirbelsäule wird entlastet.

Kraulen

Kraulschwimmen

  • Beim Kraulen hat der Körper durch die Schnelligkeit einen hohen Kalorienverbrauch.
  • Kraulen belastet vor allem die Arme und schont die Beine.

Beim Kraulen führt man schnelle Bewegungen aus und legt in kurzer Zeit eine größere Strecke hinter sich, als bei anderen Schwimmarten. Die Schwierigkeit liegt darin, die einzelnen Abläufe, aus denen sich ein Zug zusammensetzt, zu koordinieren.

Der Körper liegt gestreckt im Wasser, parallel zur Wasseroberfläche. Die Vorwärtsbewegung entsteht durch die Arme, die abwechselnd durchs Wasser gezogen werden. Beim Kraularmzug wir der Arm ausgestreckt nach vorne geführt und mit abgeklappter Hand ist Wasser gefasst. Sobald die Hand ins Wasser taucht, wird der Körper über sie hinweg nach vorne bewegt. Der Beinschlag dient vor allem dazu, den Körper stabil und möglichst flach im Wasser zu halten. Die Beine führen dabei eine Kickbewegung aus, die in der Hüfte beginnt und sich über Ober- und Unterschenkel bis hin zu den Füßen fortsetzt.

Vielen Anfängern geht beim Kraulen schnell die Puste aus – eine gute Atemtechnik ist deshalb beim Kraulen besonders wichtig. Der Kopf liegt die meiste Zeit im Wasser und wird nur zum Atemholen seitlich gedreht, je nach Rhythmus immer auf der gleichen Seite oder abwechselnd rechts und links. Eine Schwimmbrille erleichtert das Kraulen deutlich. Anfänger sollten zunächst möglichst ruhig und langsam kraulen und erst später das Tempo steigern.

Delfinschwimmen oder Schmetterlingsschwimmen

Delfinschwimmen

  • Der Stil Delfin oder Schmetterling ist besonders kraftaufwändig.
  • Trainiert die Beine intensiv.

Das Delfinschwimmen ist ein schneller und ästhetischer Schwimmstil. Er gilt als Königsdisziplin unter den Schwimmarten. Das Erlernen von Delfinschwimmen ist nicht ganz einfach. Anfänger tun sich leichter, wenn sie bereits Brustschwimmen und Kraulen gut beherrschen.   

Beim Delfinschwimmen werden beide Arme gleichzeitig parallel und gestreckt nach vorne bewegt. Beide Handflächen tauchen geschlossen vor dem Kopf ins Wasser ein.  Die Arme werden gestreckt unter dem Körper durchgezogen. Während sich die Arme unter Wasser befinden, führen beide Beine gleichzeitig einen kraftvollen Beinschlag aus. Dadurch wird der Körper über die Wasseroberfläche gedrückt und der nächste Armschlag kann eingeleitet werden. Der Körper vollzieht dabei eine wellenartige Bewegung.

Die Koordination der einzelnen Bewegungen macht den Delfinstil besonders anspruchsvoll. Dadurch, dass sich beide Arme gleichzeitig in dieselbe Richtung bewegen, müssen die Beine für den Antrieb sorgen. Der Rumpf muss immer stabil bleiben.

Egal welchen Schwimmstil Sie bevorzugen, ob Sie Einsteiger sind oder bereits verschiedene Techniken beherrschen  – das Beste am Schwimmen ist, dass Sie zu jeder Zeit das ganze Jahr über trainieren können. Besuchen Sie uns in unseren Bädern!

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