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17. Oktober 2024

Machen Sie Ihre Heizung fit für den Winter!

Frau in einem Wohnzimmer

Draußen wird’s kalt, drinnen drehen wir die Heizung auf. Mit diesen Schritten sorgen Sie dafür, dass die Heizkosten im Rahmen bleiben.

1. Heizung richtig einstellen

Wer im eigenen Haus wohnt, sollte auf alle Fälle überprüfen, ob die Heizung gut geregelt ist. Oft ist die Vorlauftemperatur – also die Temperatur, mit der das Wasser zu den Heizkörpern bzw. der Fußbodenheizung fließt – zu hoch eingestellt. Wer sich unsicher ist, fragt bei der nächsten Wartung am besten beim Fachbetrieb nach.

Einfacher ist das Einstellen von Heizprofilen. Diese sorgen zum Beispiel dafür, dass es in der Nacht oder bei Abwesenheit weniger warm ist. In der Bedienungsanleitung der Heizung ist erklärt, wie das funktioniert. Auch über programmierbare Thermostate an den Heizkörpern selbst lassen sich Heizprofile einstellen – das funktioniert auch in Mietwohnungen.

2. Wartung/Kundendienst

Beim Auto ist es selbstverständlich, bei der Heizung wird sie oft vernachlässigt: die regelmäßige Wartung. Ein Fachbetrieb überprüft dabei, ob die Heizung noch effizient läuft. Ablagerungen werden entfernt und Verschleißteile ausgetauscht. Das hilft nicht nur unmittelbar beim Energiesparen, sondern erhöht auch die Lebensdauer der Heizung.

Ein guter Monteur erkennt auch, ob die Heizungspumpe zu viel Strom frisst oder ob die Wärmeverteilung auf die Heizkörper neu eingestellt werden muss, zum Beispiel durch einen hydraulischen Abgleich.

3. Heizungspumpe überprüfen

Mit einer Heizungsumwälzpumpe, oder kurz Heizungspumpe, wird das von der Heizung erwärmte Wasser durch alle Leitungen und Heizkörper im Haus gepumpt. Bei älteren Heizungen sind die Pumpen oft zu groß ausgelegt oder schlecht geregelt. Der Austausch solcher Stromfresser lohnt sich finanziell schon nach wenigen Jahren. Im Zweifel beim Fachbetrieb nachfragen, am besten im Rahmen des Kundendienstes.

4. Heizkörper entlüften

Es gluckert in den Heizkörpern? Dann ist zu viel Luft im System. Dadurch wird die Wärme nicht mehr gut verteilt und die Heizkörper werden nicht mehr richtig warm. Das Entlüften der Heizkörper kann man gut selber machen. Per Hand oder mit einem Entlüftungsschlüssel können Sie das Entlüftungsventil am Heizkörper öffnen und die überschüssige Luft ablassen. Wie das genau geht, erklären wir in unserem Blog: Heizkörper entlüften: So gehts

Wer zur Miete wohnt, sollte beim Vermieter oder der Hausverwaltung nachfragen.

5. Gas-Hausschau

Jeder Besitzer einer Gasheizung sollte einmal jährlich eine sogenannte Gas-Hausschau durchführen. Dabei handelt es sich um eine Sichtkontrolle anhand einer einfachen Checkliste. Diese kann man hier herunterladen.

Kontrolliert wird unter anderem, ob die Leitungen in einwandfreiem Zustand und ordentlich befestigt sind. Das Gasgerät selbst sollte ohne auffallende Geräusche gleichmäßig laufen. Achten sollten Hausbesitzer auch auf eine ausreichende Zufuhr von Frischluft im Heizungskeller.

Bei der Gelegenheit sollte auch überprüft werden, ob die Heizungsrohre im Keller gedämmt sind. Falls nicht, sollte dies nachgeholt werden, damit nicht statt der Wohnung der Keller geheizt wird.

6. Richtig heizen und lüften

Viele Dinge haben Einfluss darauf, wie hoch die Heizkosten sind. Neben der Art der Heizung und dem energetischen Standard des Gebäudes gibt es riesige Unterschiede beim Nutzerverhalten. Wer beim Heizen und Lüften einige Grundweisheiten befolgt, kann viel Geld sparen.

Die wichtigsten Regeln: Kein Dauerlüften über gekippte Fenster, sondern effektives Stoßlüften! Türen zwischen kalten und warmen Räumen geschlossen halten! In der Nacht die Rollläden schließen! Heizkörper nicht mit Möbeln zustellen!

Noch mehr Tipps finden Sie hier.

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