07. April 2025
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Esslingen (SWE) haben 5.000 Euro an den Verein „Frauen helfen Frauen Esslingen e. V.“ gespendet. Mit den Geldern wird unter anderem die pädagogische Arbeit für Frauen und Kinder unterstützt, die von Gewalt betroffen sind. Das Esslinger Frauenhaus besteht dieses Jahr seit 40 Jahren.
Der Verein „Frauen helfen Frauen“ setzt sich seit mehr als vier Jahrzehnten für den Schutz und die Unterstützung von gewaltbetroffenen Frauen und Kindern ein. Im 1985 eröffneten Frauenhaus können Betroffene zur Ruhe kommen und sich in einem geschützten Rahmen neu orientieren. Dank der Spende der SWE-Belegschaft werden neben Gruppen- und Freizeitangeboten auch Aktivitäten zum Jubiläum „40 Jahre Esslinger Frauenhaus“ ermöglicht. Simone Michaelis, Betriebsratsvorsitzende der Stadtwerke Esslingen, und SWE-Geschäftsführer Jörg Zou überreichten den Spendenscheck am 3. April 2025 an Katrin Heubach vom Frauenhaus.
„Wir möchten im Jubiläumsjahr die vielen mutigen Frauen und deren Kinder feiern, die den steinigen Weg in ein gewaltfreies Leben geschafft haben und heute selbstbestimmt und frei ihren Weg gehen“, erklärt Katrin Heubach. „Auch in Zukunft werden wir für das Thema Häusliche Gewalt sensibilisieren.“ Neben einem Festakt im Oktober ist eine Lesung mit Asha Hedayati aus ihrem Buch „Die stille
Gewalt – Wie der Staat Frauen alleinlässt“ geplant.
„Die Arbeit des Vereins seit mehr als 40 Jahren ist unglaublich wichtig und lobenswert“, so die SWE-Betriebsratsvorsitzende Simone Michaelis. „Wir haben uns deshalb entschieden, die Spende der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Jahr dafür zu verwenden.“ Viele Kolleginnen und Kollegen haben dafür den Gegenwert geleisteter Überstunden gespendet. Die SWE stockten den gesammelten Betrag auf. „Die Aktion der Belegschaft hat eine lange Tradition, das unterstützen wir gerne“, so SWE-Geschäftsführer Jörg Zou.
Der Verein „Frauen helfen Frauen Esslingen e. V.“ bietet im Frauenhaus 17 geschützte Plätze für Frauen und ihre Kinder. Diese werden altersgerecht begleitet. Zudem gibt es eine Beratungs- und Interventionsstelle in der Franziskanergasse 3. Mehr zur Arbeit des Vereins finden Interessierte unter www.frauenhelfenfrauen-es.de.
